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13.07.2017, 21:39 Uhr | Katja Krahmer
Unterwegs pro Weidatalsperre
Volker Emde im Gespräch mit dem Umwelt-Staatssekretär

Gemeinsam mit den Bürgermeistern von Auma-Weidatal und Zeulenroda-Triebes, Frank Schmidt (CDU) und Dieter Weinlich (parteilos), reiste der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Emde in die Landeshauptstadt Erfurt.

V.l.: Olaf Möller, Volker Emde, Dieter Weinlich, Frank Schmidt
Erfurt -

Gemeinsam mit den Bürgermeistern von Auma-Weidatal und Zeulenroda-Triebes, Frank Schmidt (CDU) und Dieter Weinlich (parteilos), reiste der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Emde am 13. Juli in die Landeshauptstadt. Ziel war das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, wo die drei gemeinsam einen Gesprächstermin mit Staatssekretär Olaf Möller (Bündnis 90/Die Grünen) zur Zukunft der Weidatalsperre wahrnahmen. „Im Kern ging es dabei um das touristische Grobkonzept, das die Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft im Auftrag der Anrainer-Kommunen erarbeitet hat“, erläutert Emde, der eine verhalten positive Resonanz zog. Das Konzept, so der Landtagsabgeordnete, sei bei Möller gut angekommen – vor allem deshalb, weil es die Naturnähe an der Weidatalsperre unterstreiche und mit dem Ausbau des Wärterhofes sowie der Schaffung eines Naturcampingplatzes passende Unterkünfte vorsehe.

„Der Staatssekretär hat anerkannt, dass die kommunalen Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht haben“, konstatiert Emde, „allerdings hat er uns auch noch einmal klar vor Augen geführt, dass in Sachen Erhalt der Weidatalsperre noch immer keine Entscheidung seitens der Landesregierung gefallen sei“. Möller selbst habe an seiner Aussage für den Fortbestand des Gewässers festgehalten. „Es bleibt zu hoffen, dass davon auch die Mehrheit der anderen Parlamentarier in Erfurt überzeugt werden können“, so Emde, Schmidt und Weinlich einvernehmlich. Nach der Sommerpause, so sieht es der Zeitplan vor, bringt die Landesregierung den Doppelhaushalt ein, der anschließend beraten und im Dezember verabschiedet werden soll. „Wir jedenfalls werden nicht müde, unseren Standpunkt kundzutun“, so die drei abschließend.

 

aktualisiert von Katja Krahmer, 13.07.2017, 21:44 Uhr