Landtagsabgeordneter Emde: „Vorschriften des Bildungsministers zur Notbetreuung sind weltfremd.“

Landtagsabgeordneter Emde: „Vorschriften des Bildungsministers zur Notbetreuung sind weltfremd.“

04.05.2020 | Zeulenroda-Triebes/Erfurt

Die CDU-Landtagsfraktion hält die Thüringer Regelungen zur Notbetreuung für nicht praxistauglich. Der hiesige Landtagsabgeordnete Volker Emde (CDU) sieht dringenden Nachbesserungsbedarf: „Die derzeitigen Regeln machen den Kindergärten und Schulen das Leben schwer. Vor allem aber gehen sie an der Lebenswirklichkeit der Familien komplett vorbei und laden die Last schwieriger menschlicher Entscheidungen auf den Leitern von Kindergärten und Schulen ab!“

Die CDU-Landtagsfraktion hält die Thüringer Regelungen zur Notbetreuung für nicht praxistauglich. Der hiesige Landtagsabgeordnete Volker Emde (CDU) sieht dringenden Nachbesserungsbedarf: „Die derzeitigen Regeln machen den Kindergärten und Schulen das Leben schwer. Vor allem aber gehen sie an der Lebenswirklichkeit der Familien komplett vorbei und laden die Last schwieriger menschlicher Entscheidungen auf den Leitern von Kindergärten und Schulen ab!“

So dürften beispielsweise Eltern, die im Gesundheits- und Pflegebereich oder bei der Polizei arbeiten, ihre Kinder nur betreuen lassen, wenn beide Elternteile dort arbeiten.
  Im benachbarten Sachsen gelten deutlich familienfreundlichere Regelungen. So gibt es mehr anspruchsberechtigte Berufsgruppen. Vor allem aber werden die Kinder auch dann betreut, wenn nur einer der Sorgeberechtigten zu dieser Gruppe gehört,“ stellt Emde hierzu fest.

 

„Wenn eine Notbetreuung nur erfolgen kann, wenn beide Elternteile in systemrelevanten Berufen arbeiten und ansonsten der andere Partner gezwungen ist, zu Hause zu bleiben, belastet das Familien in vielfältiger Weise.“, so Emde.

aktualisiert von Volker Emde, 04.05.2020, 11:42 Uhr